14.08.2019

Eindrücke und Erlebnisse aus meinem ersten Jahr bei IKEA

Seit fast einem Jahr bin ich nun schon ein Teil der IKEA Familie und in den vergangenen Monaten habe ich …

Seit fast einem Jahr bin ich nun schon ein Teil der IKEA Familie und in den vergangenen Monaten habe ich eine ganze Menge erlebt und durfte viele tolle Erfahrungen sammeln. Einige davon möchte ich gerne in diesem Beitrag mit euch teilen.

Wie ist so ein Einrichtungshaus aufgebaut, was gehört alles dazu und wie funktioniert IKEA überhaupt?

Das war der Kerninhalt des ersten Jahres bei IKEA. In zwölf Monaten habe ich den Verkauf, Recovery, IKEA Food, den Kundenservice und die Logistik durchlaufen, um einen tiefen Einblick in die IKEA Welt zu erhalten und so die einzelnen Teile zu einem großen Puzzle zusammenzufügen. Einige der eben genannten fünf großen Fachbereiche unterteilen sich aber nochmals in Unterabteilungen. Der Verkauf zum Beispiel besteht übergeordnet aus der Möbelausstellung und der Markthalle. Die Arbeit und das Tagesgeschäft unterscheiden sich allerdings grundsätzlich. Während ich in meiner Zeit in der Abteilung für Dekoration und Pflanzen die Grundlagen des mechanischen Verkaufs erlernt habe, ging es bei den Polstermöbeln und der Aufbewahrung in der Möbelausstellung vermehrt um aktiven Verkauf, bei dem Verkaufsgespräche im Vordergrund standen. So ähnlich war es auch im Kundenservice. Dieser setzt sich nämlich aus dem Bereich Kasse, Return, Warenausgabe und Transport, sowie Smaland zusammen. Oder der Logistik, die aus dem Warenfluss und dem Sales Supply Support, kurz „SSS“ besteht. Und jeder Bereich hat seine ganz eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Ihr seht also, wir haben ganz schön viele Schnittstellen im Einrichtungshaus und dabei kann es eine ganz schöne Herausforderung sein, wenn mehr als 300 Menschen an einer Zielerreichung beteiligt sind. Umso schöner ist dann das gemeinsame Erfolgserlebnis, wenn wir als großes Team unsere Kunden glücklich machen konnten und diese mit einem Lächeln das Einrichtungshaus verlassen.

Tolle Kollegen, neue Freundschaften und die IKEA Wohngemeinschaft

Ich konnte jedoch nicht nur alle Fachbereiche des Erfurter Einrichtungshauses komplett kennenlernen, sondern habe im vergangenen Jahr auch viele tolle Menschen und Kollegen ins Herz geschlossen. Außerdem habe ich mit der Thüringer Landeshauptstadt nicht nur einen wunderschönen Teil Deutschlands entdecken dürfen, sondern konnte auch erfahren wie schön das Leben in einer IKEA WG mit anderen IKEAnern sein kann. Gemeinsame Abende in der Küche, Trash-TV mit garantierten Lachanfällen oder bei tiefgründigen Gesprächen auf dem Flurfußboden. Die gemeinsame Zeit kam nie zu kurz.

HaFaWi on Tour

Auch das „unterwegs sein“ habe ich neu für mich entdeckt. Als ehemaliger Reisemuffel habe ich eine 360° Wendung hingelegt und reise inzwischen unglaublich gerne durch Deutschland. Denn als HaFaWi, wie wir Handelsfachwirte uns liebevoll nennen, ist man ständig unterwegs. Sei es das Pendeln zwischen dem Stammhaus und dem Heimatort, die Fahrten zur Wirtschaftsakademie nach Husum an der Nordsee, oder weitere interne Trainings – bei uns Handelsfachwirten im Deutschlandprogramm ist immer etwas los.

Es ist schön nach einem kleinen Jahresrückblick festzustellen, wie sehr mich die Zeit bei IKEA prägt und wie stark ich mich im letzten Jahr weiterentwickelt habe. Umso mehr freue ich mich auf alles Weitere.

Wie es weitergeht und was mich in der nächsten Zeit bei IKEA erwartet, das erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag. Bis dahin allerliebste Grüße aus Erfurt.

Eure Katja

Mehr zeigen Weniger zeigen
07.05.2019

Hej aus Erfurt!

Hej aus Erfurt, ich bin Katja, 22 Jahre alt und seit dem 01.09.2018 bin ich auch ein Teil der großen …

Hej aus Erfurt, ich bin Katja, 22 Jahre alt und seit dem 01.09.2018 bin ich auch ein Teil der großen IKEA – Familie. Als angehende Handelsfachwirtin möchte ich euch in der kommenden Zeit gerne auf dem Laufenden halten, was ich während meines IKEA-Alltags und der Ausbildung alles erlebe und freue mich, wenn ihr meinen Weg zur Nachwuchsführungskraft begleitet. Aber erst einmal fangen wir ganz vorne an.

Was habe ich vor IKEA gemacht und wie bin ich zu IKEA gekommen? Studium oder Ausbildung, was passt besser zu mir?

Dass es mich mal in den Einzelhandel verschlägt, das hätte ich mir zu Schulzeiten noch überhaupt nicht vorstellen können. Damals lag mein Fokus noch vermehrt auf den Naturwissenschaften und so entschied ich mich nach meinem Abitur zunächst für ein Studium. Obwohl ich versucht hatte mich darauf einzulassen, konnte ich nur mäßige Begeisterung für die Uni aufbringen. Es war mir irgendwie zu anonym, unpersönlich und trocken. Mit vielen Menschen im Hörsaal sitzen, als Matrikelnummer XY geführt zu werden, die ewige Lernerei in der Bib und Leistung nur im Moment der Klausur zu zeigen. Irgendwie war das nicht das Richtige für mich.

Meine Zukunft im (Einzel-)Handel?!

Um die Semesterferien im Sommer 2017 zu überbrücken, hatte ich beschlossen arbeiten zu gehen. Mein Weg führte mich zu einer großen Einzelhandelskette, die Sportartikel für jedermann herstellt und verkauft. Bereits nach wenigen Wochen stellte sich heraus, dass ich unglaublich viel Freude an den Tätigkeiten im Handel hatte und mir sehr gut vorstellen konnte, meine berufliche Zukunft in diese Richtung einzuschlagen. Nachdem ich dann angefangen habe mich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, bin ich recht schnell auf die Ausbildung zum Handelfachwirten gestoßen. Diese vereinte alle Komponenten, die ich mir gewünscht hatte. Eine Mischung aus Theorie in Form von Seminarphasen und dem praktischen Teil im Betrieb ohne solche zyklischen Unterbrechungen wie in vielen dualen Studienmodellen. Mit dieser Erkenntnis war ich mir sicher, dass der Handelsfachwirt das Richtige ist. Jetzt musste nur noch ein Unternehmen her, welches am besten zu mir passte.

Und warum genau IKEA?

Schon als Kind fand ich IKEA toll und habe mit dem Gedanken daran einen aufregenden und erlebnisreichen Familientag verbunden. IKEA war irgendwie immer präsent. Ob in meinem Kinderzimmer, die Deko vielerorts, die Hotdogs bei Kindergeburtstagen oder die Werbung im Fernsehen. Dort zu arbeiten wäre schon etwas tolles, dachte ich mir und war sehr euphorisch, als ich gesehen hatte, dass IKEA auch das HaFaWi-Programm anbietet. Die liebevoll gestaltete Informationsseite auf der Homepage hat mich dann endgültig dazu bewegt, es einfach mal mit der Bewerbung zu versuchen.

Die Bewerbungsphase

Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, folgte wenige Tage später schon die Einladung zu einem Telefoninterview. Ich weiß noch wie nervös ich am Morgen des Telefoninterviews war. Es lief glücklicherweise so gut, dass ich tatsächlich eine Runde weiter war und zum Auswahltag nach Hamburg fahren durfte. Nach einem sehr aufregenden und auch anstrengenden Tag in Hamburg war ich mir sicher: „Das ist es, da will ich hin!“. Zurück in Würzburg, meinem damaligen Studienort, überraschte mich daraufhin kurze Zeit später der erlösende Anruf. Ich hatte einen Platz im HaFaWi-Programm für den Ausbildungsstart zum ersten September. Als ich die Botschaft realisiert hatte, war ich überwältigt vor Freude und das ein oder anderen Glückstränchen überkam mich. Jetzt hieß es bis 4 Wochen vor Ausbildungsbeginn: warten, warten, warten.


Verteilung auf die Stammhäuser — Nächster Halt: Erfurt

Ende Juli wurde es dann erneut spannend, weil die Zuteilung der Stammhäuser erfolgte. Das Stammhaus ist das Einrichtungshaus, in dem du die Grundausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel absolvierst und alle Bereiche bei IKEA kennenlernst. Täglich habe ich mehrmals mein Email Postfach durchgeschaut, bis am 26. Juli 2018 die heiß ersehnte Mail da war: „Liebe Katja, […] Du wirst am 1. September 2018 im Einrichtungshaus Erfurt erwartet […].“ Der August verging wie im Flug und Ende des Monats machte ich mich dann mit einem vollbepackten Auto auf nach Erfurt, wo ich schon von meiner Ausbilderin erwartet wurde und sehr herzlich in Empfang genommen wurde. In diesem Moment hatte ich es dann endgültig realisiert: „Jetzt beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt“.

Über meine ersten Monate der Ausbildung berichte ich euch bald in meinem nächsten Beitrag. Bis dahin macht’s ganz gut!

Eure Katja

Mehr zeigen Weniger zeigen


Das könnte dich auch interessieren: