02.03.2018

Visiting Bristol

Hej werte Leserschaft, dass ich mich seit geraumer Zeit nicht mehr gemeldet habe, liegt nicht daran, dass ich das Interesse …

Hej werte Leserschaft,

dass ich mich seit geraumer Zeit nicht mehr gemeldet habe, liegt nicht daran, dass ich das Interesse an euch verloren habe, viel mehr ticken die Uhren bei IKEA irgendwie schneller und ehe man sich versieht, sind schon wieder ein paar Monate vorbei.

Das berichtenswerteste, was mir in den vergangenen Wochen und eigentlich in der gesamten Ausbildung widerfahren ist, war sicherlich mein Auslandsaufenthalt im Einrichtungshaus in Bristol, der mich vor neue Herausforderungen stellte. Mein, durch das inzwischen gewohnte Arbeiten am Samstag neujustierter innerer Kalender wurde durch die allwöchentliche Sonntagsöffnung vor eine harte Probe gestellt. Die Unterschiede in der Sortimentsgestaltung, das obligatorische Lernen von Name (im Zweifelsfall – James) und nicht gerade alltäglichen Vokabeln, beim Verkaufen von Polstermöbeln stellten die weiteren Hürden da. Doch unsere Akklimatisierung schritt trotz frostiger Temperaturen (defekte Heizung) innerhalb kürzester Zeit voran, gefördert durch die sehr offene und interessierte Art der Gastgeber. – Ich merke gerade, dass ich in die Pluralform gesprungen bin, das muss ich erklären. – Neben mir besuchten sämtliche Mitglieder meines Hafawi-Jahrgangs das United Kingdom, zwei besondere Schmuckstücke, Noah und Anna leisteten mir sogar in Bristol Gesellschaft. Verteilt auf verschiedene Departments, die unseren Facheinarbeitungen entsprechen, hatten wir so die Möglichkeit die täglichen Arbeitsweisen in den Abteilungen kennenzulernen und erhielten darüber hinaus in Hausdurchgängen und Gesprächen mit Führungskräften eine generelle Übersicht über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Einige waren augenscheinlich, wie unsere Arbeitsjeans, für die wir von den britischen Kollegen neidische Blicke ernteten, für tiefergehende wie die Marktsituation in Großbritannien oder Lieferbedingungen fanden wir kompetente Ansprechpartner.

Neben der allgemeinen Höflichkeit, schlug uns „Deutschen“, als Mitglieder des stärksten europäischen IKEA-Marktes eine spürbare Wertschätzung entgegen und so fanden wir uns Wider erwarten auch häufiger in einer berichtenden, gar erklärenden Rolle. Diese Aufgeschlossenheit unabhängig von der Position und die Dankbarkeit, die uns für das Unterstützen in der hektischen Ferienzeit und für das Umsetzen einzelner Projekte entgegengebracht wurde, war vermutlich eine der prägendsten Erfahrungen in der Zeit des Aufenthalts. Darüber hinaus die gewachsene Gewissheit, dass die berufliche Zukunft bei IKEA nicht an irgendwelche Landesgrenzen gebunden sein muss.

With kind regards,
Lennart

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10.08.2017

Hej aus Ludwigsburg

Hej zusammen, wie es bewährter Brauch ist, werde ich mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Lennart, ich absolviere die …

Hej zusammen,

wie es bewährter Brauch ist, werde ich mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Lennart, ich absolviere die Ausbildung zum Handelsfachwirt und bin seit dem 1. September, 2016 bei IKEA und genauer gesagt in Ludwigsburg tätig.

Jetzt ist also schon fast ein Jahr vergangen seit ich ein IKEA-Eichrichtungshaus zum ersten Mal durch den Mitarbeitereingang betrat und mit ehemaligen Erzfeinden wie dem Wegleitsystem, den tausenden Abkürzungen und dem schwäbischen Zungenschlag konnte ich inzwischen Frieden schließen. Wie ein Nomade zog ich in den vergangen Monaten durch die verschiedenen Abteilungen, um mir einen Überblick über die verschiedenen Schnittstellen zu verschaffen und ein Präferenz für die Wahl meiner zwei Facheinarbeitungen zu finden. Sales (Markthalle, Showroom), Logistik (Warenfluss, SSS), diverse Bereiche im Kundenservice, Recovery, ComIn, Food und zuletzt Local Marketing stehen auf dem Rücken meines Hausdurchgangs-Tourshirts – gar nicht so leicht da den Überblick zu behalten.

Doch auch außerhalb der vie.. etlichen Wände des EHs hatte die Ausbildung einiges zu bieten. Durch das Pendeln zu den Seminarphasen nach Husum bin ich inzwischen Millionär in der Zukunftswährung bahn.bonus-Punkte (bye Bitcoins) und Inhaber zahlreicher positiver Erinnerung an das besondere Kollektiv, das sich mein Jahrgang nennt. Besonders im Gedächtnis geblieben, sind mir auch die Besichtigung des Zentrallagers in Dortmund (Verdammt ist IKEA groß), der Nationale Kick-Off in Mainz und die Eröffnung des Einrichtungshauses in Wetzlar, bei dessen Vorbereitung ich unterstützen durfte.

Ich verabschiede mich jetzt erstmal in den Urlaub und danach treffen wir uns hier wieder

Gleiche Zeit, gleicher Ort.

Lennart

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